Schon beim letzten Flug in der Japan Airlines First Class waren wir begeistert! Grund genug, noch einmal auf Langstrecke in deren 777-300ER von Tokio Narita nach Chicago zu fliegen. Früh morgens kamen wir am Flughafen Narita an, 10 Minuten bevor die Japan Airlines First Class Lounge um 7:30 Uhr öffnet. Gekommen sind wir aus Bangkok und dort hatte ich an einer Straßenküche mir Magen und Darm verdorben. Daher fällt dieser Bericht etwas kürzer aus als üblich. Wer detailliert die Japan Airlines First Class ansehen möchte, hier haben wir einen Post dazu.

Registriernummer: JA740J
Erster Flug: 24.05.2008

Bild: Felix von insideflight, mit freundlicher Genehmigung von Japan Airlines.

Groundservice

Viel bekomme ich von der Japan Airlines First Class Lounge in Narita nicht mit. Waren auch schon sehr häufig drin und neben frischem Sushi gibt es einige Auswahl an warmen und kalten Speisen. Gleiches gilt für Getränke und die Möglichkeit zu duschen. Ich selbst fragte nach einer Möglichkeit zu schlafen, aus Bangkok fehlte mir nicht nur Schlaf. Mein Magen war gerade auf dem Weg der Besserung und Ruhe tut da für einige Stunden ganz gut.

Boarding

In Reih und Glied, so ging es in den USA seinerzeit mit Japan Airlines beim Boarden zu. Auch jetzt, drei Absperrungen für First Class und höchsten Status, Business Class und Economy Class. Dabei gibt es ab Japan mehr Statuskunden, die First Class Schlange ist deutlich länger als üblich. Wir kamen jedoch früh am Gate an und stehen weit vorne, die Gelegenheit für Aufnahmen der leeren Kabine. An Board wie üblich die sehr freundliche Begrüßung der Crew und wir werden zum Platz begleitet. Übrigens ist der Flug in der First komplett ausgebucht. Noch bevor es los geht, stellt sich jedes Crewmitglied der First Class vor und fragt nach unserem Wunsch für den Welcome Drink.

Japan Airlines First Class Kabine in der 777

Die Japan Airlines First Class Kabine ist in einer 1-2-1 Konfiguration ausgeführt und es stehen acht Suiten zur Verfügung. Dabei ist die Privatsphäre gut und absolut ausreichend. Ich kann zwar mit etwas Wohlwollen sehen was mein Nachbar auf der anderen Seite des Ganges ist, mehr aber auch nicht. Dafür ist es einer der bequemsten Sessel, nein ein Thron in dieser JAL First Class! Ausgesprochen gemütlich der Sessel und zum Bett umfunktioniert äußerst breit und ideal zum Schlafen.

Ein Highlight ist der Tisch, er wird von vorne unter dem Monitor im Ganzen bis nach hinten geschoben. Kein Ausklappen, kein Herausholen und somit auch sehr leicht für die Crew. Ähnlich ist es übrigens bei Emirates in den neuen First Class Suiten gelöst. Für die maximal acht Japan Airlines First Class Gäste stehen im vorderen Bereich der 777 zwei Waschräume zur Verfügung.

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Service und Mahlzeiten

Noch bevor es los geht, das heiße Tuch kommt noch während andere Gäste zusteigen. Der Welcome Drink wird gerne noch einmal aufgefüllt, schließlich waren die First Class Gäste zuerst an Board und es ist noch Zeit. Nach erreichen der Reiseflughöhe werden wir nach unseren Wünschen des Menüs gefragt. Kaviar ist ebenfalls mit von der Partie, da sagen wir nicht nein. Übrigens auch wie es sein soll: Mit einem Perlmuttlöffel gereicht, wo manch andere 5-Sterne Airline gerne Edelstahl reicht.

Anders als bei unserem ersten Flug, ist für die First Class Gäste nicht ausreichend an Beilagen geladen worden. Jeder Gast hat den Kaviar Service bestellt und Stefan und ich teilen uns eine Beilage. Halb so wild, sollte aber an der Homebase nicht passieren. Der Champagner war ebenso nach kürzester Zeit aufgebraucht, er fand großen Anklang bei den Japan Airlines First Class Gästen. Die Qualität der Speisen und das akkurate Servieren ist gleich geblieben. Da gibt es nicht viel zu unserem ersten Flug hinzuzufügen.

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