Sicherlich habt ihr den Flug in der ANA First Class hier verlinkt bereits gesehen. Nun wird es Zeit, die ANA Business Class in deren Boeing 777-300ER auf Langstrecke zu probieren. Genau genommen geht es von Frankfurt am Main nach Tokio-Haneda. Dafür sind 11 Stunden Flugzeit eingeplant, genug für uns um einen Eindruck der ANA Business Class zu bekommen.

Registriernummer: JA785A
Erster Flug: 18.03.2010

Groundservice

Am Frankfurter Flughafen besuchen wir die Lufthansa Senator Lounge. Als Business Class Gast besucht man dafür die Lufthansa Business Class Lounge, wir nutze unseren SAS Diamond Status für die Senator Lounge. Was uns hier erwartet ist klar, eine typische Lufthansa Lounge mit Senator SPA als Ergänzung. Verschiedene Sitz- und Arbeitsbereiche stehen zur Verfügung und die Möglichkeit zu Duschen besteht auch. Das Angebot an Speisen ist sehr gut, auch wenn Lufthansa das Konzept verändert hat, was nicht allen gefällt. Dennoch sollte man fair bleiben, die Lufthansa Senator Lounges in Frankfurt haben ein solides Angebot, welches allen Besuchern gefallen dürfte.

Boarding

Nun kommt einer der schönsten Teile einer Flugreise mit einer japanischen Airline: Das Boarding. Warum? Weil schon jetzt akkurat und streng nach Reihe vorgegangen wird. Zuerst dürfen Menschen mit körperlicher Einschränkung an Board, sowie Familien mit Kindern. Es wird streng darauf geachtet und Bodenpersonal kümmert sich darum, dass man auch sicher richtig steht. Anschließend dürfen First Class Gäste und Gäste mit höchstem Status des ANA Mileage Club an Board. Erst im Anschluss wird die ANA Business Class, sowie Star Alliance Gold in den Flieger gelassen. Dort angekommen werden wir wie erwartet höchst freundlich begrüßt und ein Welcome Drink nach Wunsch gereicht. Viel Zeit bleibt allerdings nicht, der Zustieg der anderen Fluggäste erfolgte äußerst fix.

ANA Business Class Kabine 777-300ER

In einer vier Klassen Konfiguration kommt ist die ANA Boeing 777-300ER ausgeführt. In den ersten zwei Reihen stehen 8 First class Suiten in einer 1-2-1 Anordnung zur Verfügung. Gefolgt von 62 Business Class Sitzen in 13 Reihen, zwei Abteilen und einer 1-2-1 Konfiguration. Darauf folgen 3 Reihen Premium Economy und die Economy Klasse. Insgesamt stehen 264 Sitzplätze zur Verfügung. Vier Waschräume und eine Bar sind für die ANA Business Class Gäste vorgesehen. Ferner bietet der robuste Business Class Sitz alles, was man erwarten kann. Ablagen, USB, Strom und einen extrem stabilen und großen Tisch. Der Monitor ist Berührungsempfindlich, lässt sich auch per Fernbedienung steuern, nur das System erinnert etwas an das von der Lufthansa. Nicht so intuitiv wie manch anderes IFE.

Service und Mahlzeiten

Nachdem wir die Japan Airlines Business Class bereits geflogen sind, waren wir sehr gespannt auf das Konzept von ANA. Etwas lockerer, aber dennoch sehr akkurat geht es in der ANA Business Class zu. Unsere Flugbegleiterinnen sind aufmerksam und freundlich. Sofern die Zeit ausreichte, wurden wir am Boden nach unseren Wünschen zu speisen gefragt. Nach Erreichen der Reiseflughöhe kommt ein ausgefallener Gruß aus der Küche und ein Wunschgetränk. Endlich mal wieder keine warmen Nüsse. 

Professionell und mit großer Aufmerksamkeit wird der Service fortgesetzt. Zuletzt gibt es noch eine interessante Nachspeise: Frische Laugenbrezel mit Obazda. Darauf wären wir bei einer Japanischen Airline nun wirklich nicht gekommen, ist wohl dem Frankfurter Catering zu verdanken. Jedenfalls hat es geschmeckt! Falls Wünsche offen bleiben, an der Boardbar darf man sich bedienen, jedoch waren Flugbegleiterinnen auch stets bereit. 

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