Wir starten heute in Hongkong und fliegen mit der Cathay Pacific First Class in deren Boeing 777-300ER nach Seoul. Dabei ist eine Flugzeit von nur 3,5 Stunden kalkuliert. Die Cathay Pacific First Class ist laut Expert Flyer komplett leer und hat sich auch so bewahrheitet. An der Homebase von Cathay Pacific gehen wir in die neue First Class Lounge, The Pear. Mal sehen, was Cathay Pacific in der First Class so bietet.

Registrierungsnummer der Maschine: JA734J
Erster Flug: 18.07.2005

Groundservice

Schon beim Check In geht der First Class Service los. Im Terminal gibt es einen separaten Bereich für das Einchecken von Cathay Pacific First Class Gästen. Hierfür wurden kleine Stehtische aufgebaut und der Koffer wird während des Vorgangs weggeschoben und auf einer im Boden eingelassenen Waage einige Meter weiter gewogen. Anschließend geht es zur First Class Sicherheitskontrolle, die mit einem unscheinbaren Schild leicht übersehen werden kann. Schneller ging es nur in Tokio Narita, aber die automatische Passkontrolle und Ausreise nimmt durch die Maschine etwas mehr Zeit in Anspruch.

Unser Weg führt uns zur neuen Cathay Pacific First Class Lounge, The Pear. Ein exzellenter Restaurantservice mit vorzüglichen Speisen erwartet uns. Wer unseren Flug in der Cathay Pacific Business Class gesehen hat weiß, die Business Class Lounge bereitet schon großartige Speisen zu! Jedenfalls bietet die Lounge so ziemlich alles, was man von einer First Class Lounge erwarten kann. Ein eigener Ruhebereich mit Blick auf das Vorfeld, SPA, Duschen, Arbeits- und Sitzbereich sowie einer eigenen Bar ist alles vorhanden. Cathay Pacific lässt sich in Hongkong nicht Lumpen, ein gelungener Service schon am Boden.

Boarding

Ist der Boardingvorgang wie immer, ist es fast schon langweilig das Gleiche wieder und wieder zu formulieren. Nichts Spezielles, auch bei Cathay Pacific, was wollen wir auch erwarten? Zuerst gehen Familien mit Kindern an Board, anschließend First Class Gäste und Oneworld Emeralds dürfen jetzt einsteigen. Business Class folgt und Economy in Reihen zum Schluss. Vor uns steht eine Frau und wir wissen jetzt, sie ist Emerald und die First Class Kabine bleibt für uns allein. Wieder ein Vorteil des Status, den wir hier detailliert erklärt haben und wie er am schnellsten zu erreichen ist.

Im Flugzeug angekommen werden wir freundlich begrüßt und an unseren Platz begleitet. Etwas verwundert sind die Flugbegleiterinnen schon, wir reisen zusammen und Stefan sitzt auf 1A und ich auf 1K bei einer 1-1-1 Konfiguration. Ja, es ist Absicht und so können wir beide besser filmen und stören uns nicht. Es folgt der Begrüßungsdrink, warme Nüsse, die Kopfhörer und die Menükarte noch am Boden. Ein kleiner Fehler passiert der Crew bei der persönlichen Karte und dem Dank das wir mit ihnen geflogen sind: Wir haben das Jahr 2018 und nicht 2017 wie auf der Karte. Was soll’s, ist mir auch erst beim Bearbeiten der Bilder aufgefallen.

Cathay Pacific First Class Kabine in der 777

Cathay Pacific führt ihre First Class Kabine in der Boeing 777-300ER in einer 1-1-1 Konfiguration und zwei Reihen aus. Damit stehen sechs Sitzplätze zur Verfügung und zwei Toiletten im vorderen Bereich der Maschine. Durch die schräge Anordnung der Sitze ist ausreichend Privatsphäre für jeden Gast gegeben. Am Sitz finde ich ausreichend Ablagen und habe genug Platz auch zum Schlafen. Die Armlehne kann bei Bedarf hochgefahren werden und transformiert zu einem breiteren Sitz in der 180-Grad Position. Über Steckdose und USB-Lademöglichkeit brauche ich glaube ich nicht sprechen, klar die sind vorhanden.

Service und Mahlzeiten

Drei Stunden Flug sind es letztendlich geworden und wir hatten zwei Flugbegleiterinnen nur für uns allein. Infolgedessen war der Service wie erwartet ausgezeichnet. Die Crew hatte Zeit und war somit auch entspannt. Das Menü mit Bibimbap recht einfach und von den Getränken waren wir einfach zufriedenzustellen. Der Welcomedrink wurde nachgegossen, schließlich ging es mit einer halben Stunde zu spät erst los. Warme Nüsse und das heiße Tuch, wie nicht anders erwartet startet der Flug.

Zwar wissen wir schon, wie man Bibimbap isst, dennoch wird es uns gerne noch einmal erklärt. Lecker war es und die Käseauswahl vom Brett noch ein kleines Highlight von der Präsentation als Dessert. Aufgrund der kurzen Flugzeit ist denke ich das Ergebnis nicht anders zu erwarten gewesen. Die Airline ist renommiert und das First Class Produkt auf der Flugstrecke nicht sonderlich aufwendig. Insofern waren wir rundum zufrieden, unsere beiden Flugbegleiterinnen waren äußerst nett und zuvorkommend. Und klar, wir haben auch für diese Crew wieder unsere Tüte voll mit Süßem aus Deutschland mitgebracht.

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