Bisher hatten wir auf allen American Airlines Flügen ein gleiches Bild. Egal ob Flagship First, Flagship Business oder auf USA Flügen Transkon-First, Transkon-Business sowie First: Stets ein hohes Maß an Freundlichkeit, die Crew war aufmerksam und entgegenkommend. Nun fliegen wir erneut auf Langstrecke, die American Airlines Business Class von London Heathrow nach Dallas/Fort Worth in deren Boeing 777-300ER. Dabei beträgt die Flugzeit etwa zehn Stunden und die Maschine ist komplett ausgebucht.

Doch noch mehr Worte des Lobes: Wir haben per Mail nach einer Drehbewilligung angefragt. 12 Stunden später haben wir diese per Mail erhalten, so schnell war noch keine andere Fluggesellschaft.

Registrierungsnummer der Maschine: D-ABYC
Erster Flug: 07.06.2012

Groundservice

In London Heathrow betreibt American Airlines eine eigene Business Class Lounge, genannt Admirals Club Flagship Lounge. Trotz des à la carte Menüs und einigen Vorzügen der Flaship Lounge, haben wir uns dagegen entschieden. Wir wären dank Oneworld Emerald Status auch mit Business Class Ticket reingekommen, jedoch ziehen die Cathay Pacific First Class Lounge vor. Gerade da wir asiatische Speisen vorziehen, für uns die bessere Wahl. Dennoch, mit den American Airlines Lounges in London Heathrow wird der Reisende ausreichend zufriedengestellt. Wer die Möglichkeit hat in die Flagship Lounge zu gehen, sollte es unbedingt tun. Andernfalls findet man im Admirals Club ein Buffet an Kantinenessen und alkoholfreie sowie alkoholische Getränke aller Art. Snacks und Saftspender in einer eher beengenden Atmosphäre.

Boarding

Wie schon beim letzten Mal in London Heathrow und der American Airlines Flagship First Class, läuft auch diesmal das Boarding äußerst angenehm und geordnet ab. Hier stehen keine Schlangen und warten ungeduldig auf den Start des Boardings. Wenn grundsätzlich in den Köpfen verankert wird, dass das Boarding nach Gruppen abläuft, gewöhnt sich der Reisende dran. Warum das in den USA oder hier in London mit American Airlines so gut klappt und anderswo nicht, bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht ist es der Hinweis, dass das Boarding ausschließlich nach Gruppen stattfindet? Jedenfalls startet der Zustieg mit Gruppe 1 und endet mit Gruppe 7. Nach Reih und Glied geordnet und äußerst angenehm für die Fluggäste.

American Airlines Business Class 777-300ER

In einer 1-2-1 Konfiguration und 13 Reihen ist die American Airlines Business Class als Reverse Herringbone ausgeführt. Damit stehen 52 Business Class Plätze zur Verfügung, jeder Einzelne ist auf diesem Flug belegt. Anzumerken ist, dass auch auf die Privatsphäre bei den Mittelsitzen großen Wert gelegt wurde. Selbst wenn ich mit einer unbekannten Person in der Mitte sitze, kann ich nur schwer sehen, was diese tut oder isst. Zudem sind die Bildschirme blickrichtungsabhängig ausgeführt. Zwei Waschräume stehen in Richtung First Class zur Verfügung. Alternativ Richtung Premium Economy noch einmal vier Toiletten. 

Service und Mahlzeiten

Angekommen am Platz in der American Airlines Business Class gibt es zeitig auch einen Willkommensdrink, gerne auch mal einen Zweiten. Noch vor dem Start werden die Wünsche für den Hauptgang abgefragt. Nach Erreichen der Reiseflughöhe wird in der American Airlines Business Class das heiße Tuch sowie ein Getränk nach Wahl und Nüsschen gereicht. Die Purserin stellt sich uns vor und merkt an, sollten wir irgendetwas während des Fluges benötigen, sollen wir das einfach sagen. Sehr freundlich und sie meint es ernst, wie wir später noch merken werden.

Weiter geht es mit der Vorspeise und einer direkt darauf folgenden Getränkerunde. Oktoberfestbier aus den USA haben sie an Board, vielmehr Worte brauch man dazu nicht verlieren. Sehr effizient läuft es in der American Airlines Business Class ab, ohne den Eindruck von Hetze oder Streß. Stets freundlich und zu Scherzen aufgelegt, authentisch und kein Stück aufgesetzt. Im Folgenden wird der Hauptgang serviert, Getränkerunde und das Dessert mit Kaffee und Tee. Alternativ etwas Hochprozentiges, wird wohl häufiger bestellt.

Zuletzt bleibt zu sagen, der Service an Board ist wie von vielen unserer anderen Flüge mit der American Airlines Business Class ausgezeichnet. Die Purserin kommt noch zweimal und fragt, ob alles in Ordnung sei und wir etwas benötigen. Die übliche Frage mit dem extra Amenity Kit wird bejaht. Beim Verlassen des Fliegers bekommen wir sogar noch zwei neue First Class Amenity Kits, vielen Dank dafür!

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