Nachdem wir häufig die Emirates First Class auf unterschiedlichen Flügen erfahren haben, muss der Game Changer endlich her! Die Emirates First Class Suiten in deren Boeing 777-300ER von Dubai nach Frankfurt. Leider ein Nachtflug und mit 6 Stunden 50 Minuten deutlich zu kurz für dieses grandiose Produkt. Private Suiten, komplett verschließbar und virtuelle Fenster in den mittigen Suiten. Emirates setzt eine deutliche Schippe Luxus obendrauf und hat ein Produkt geschaffen, welches seinsgleichen vergeblich sucht.

Registrierungsnummer der Maschine: A6-EQL
Erster Flug: 12.05.2018

Groundservice

Wegen der notwendigen Pause zwischen zwei Flügen um möglichst fit für den Report zu sein, übernachten wir im Dubai International Hotel direkt im Sicherheitsbereich. Nebenbei erwähnt, ein sehr empfehlenswertes Hotel, solltet ihr einen Layover am Flughafen in Dubai planen. Wir hatten ein großartiges Executive Zimmer, mehr dazu im eigenen Vlog. 24 Stunden blieben wir am Flughafen und haben die Emirates First Class Lounge ausgiebig genutzt. Zum Frühstück, zum Mittag- und zum Abendessen. Zusammengefasst ist die Emirates First Class Lounge in jeder Hinsicht grandios. Der Service über die Maßen, die Qualität der Speisen hervorragend und geschmacklich vorzüglich. Es war ein Erlebnis, zu jeder Tageszeit die Lounge und deren Angebot in Anspruch nehmen zu können!

Boarding

Obgleich es Gates gibt, von denen direkt aus der First Class Lounge geboardet werden kann, haben wir wieder kein Glück. Ganz im Gegenteil, die Maschine hat eine Aussenposition, also Buszubringer. Bei Emirates geht es hier etwas anders zu, es werden zuerst eine große Anzahl von Economy Gästen zu den Bussen geschickt. Anschließend einige First und Business Class Gäste, wobei der Bus hier der gleiche ist. Dann kommt der First Class Bus angefahren und es werden darin körperlich eingeschränkte Menschen zum Flieger gebracht. Eine interessante Art des Boardings, die sich Emirates hier ausgedacht hat. Wird schon seinen Grund haben und wir fahren etwa 20 Minuten bis zum Flugzeug. Dort geht es über die Treppen in die Boeing 777.

Nichtsdestoweniger zaubert der erste Blick in die neuen Emirates First Class Suiten Kabine ein Lächeln auf unser Gesicht. Beeindruckend, was die Airline hier auf den Markt gebracht hat. Übermäßig freundlich werden wir begrüßt, man kennt es ja von Emirates. Als Welcome Drink wählen wir bewußt den Dom Pérignon P2, diesen gibt es exklusiv in den Emirates First Class Suiten. Die Zeit der Erklärung dauert etwas länger, schließlich hat die Suite so einiges zu bieten!

Emirates First Class Suiten in der 777

Die Emirates First Class Suiten sind raumhoch, damit ist die Konfiguration entweder 1-1-1 oder 3-3, wie man es sehen möchte. Von einem Gang hat man Zugang zu drei Suiten. Zwei der voll verschließbaren Suiten sind am Fenster und jeweils eine in der Mitte. Wobei die Mitte nicht Fensterlos ist, sondern mit virtuellen Fenstern ausgestattet. Hört sich nach einer Spielerei an, die Qualität der dahinter verbauten Monitoren ist überwältigend, selbst bei Nacht. Zwei Waschräume stehen in der Emirates First Class zur Verfügung, die linke Toilette in Flugrichtung war dabei größer ausgeführt als die Rechte.

Unter dem Strich ist die neue Emirates First Class ein wahrer Game Changer, ein paar Stichworte zum Video reichen aus um dies zu beschreiben:

  • Farben der Kabine können individuell eingestellt werden oder automatisch
  • Temperaturregelung obliegt jetzt dem Fluggast
  • Video- oder Sprachanruf zur Crew, wenn man einen Wunsch hat
  • Hotelzimmergefühl: Gardinen, kabellose Fernbedienung und voll verschließbarer Raum auf 3,71qm

Service und Mahlzeiten

Leider startet unser Flug sehr früh am Morgen, fast schon mitten in der Nacht. Demnach gibt es on demand Service zum Beispiel hier beschrieben und Frühstück. Zu jeder anderen Zeit wird zusätzlich der Kaviarservice angeboten. Alle Besonderheiten der Emirates First Class wie , stehen auch in der neuen First zur Verfügung. Die Bar wurde erweitert, neben Getränken sind auch kleine Snacks enthalten. Das Schreibkit ist neu, als auch die Cremes und das Amenity Kit. Vom Service ist es nur leicht geändert: Aufmerksam, extrem freundlich und etwas zurückhaltender. Dank der neuen Funktionen wie Video- und Audioanruf schaut die Crew zwar nach dem Rechten, bei geschlossenen Kabinen jedoch muss der Gast sich schon melden. Letztendlich kommt es mir als Emirates First Class Gast nur entgegen.

Die Qualität des Frühstücks ist aussergewöhnlich hoch. Noch nirgends an Board hatte ich ein derart großes, krosses Croissant bekommen! Die Snacks sind lecker, aber von der Portion wirklich nur ein Snack. Hier gilt es, dieses Produkt auf Langstrecke zu fliegen und ausgiebig zu testen. Eine Besonderheit ist der exklusive Dom Pérignon P2 aus dem Jahr 2000, welcher exklusiv in der neuen First Class zusätzlich zum 2009er serviert wird.

*) Alle Button-Links sind Affiliate Links. Ihr zahlt keinen Cent mehr, wir erhalten durch die Empfehlung jedoch eine kleine Provision, die unsere Arbeit unterstützt. Vielen Dank dafür!