Mein Flug geht von Hannover nach Frankfurt, um von dort in die USA zu fliegen. Geplanter Aufenthalt in Frankfurt 1:05 Min bis zum Abflug. Prinzipiell gesehen einer von vielen Flügen, wie sie jeden Tag stattfinden. Also seht es als Ergänzung meines gesamten Tripreports mit Lufthansa, United und dem Amtrak.

Registrierungsnummer der Maschine: D-AIUK
Auslieferung: 15.01.2015

Check In

Im frisch renovierten Terminal A des Flughafen Hannover geht der Flug, ohne Status kein Loungezugang, hier hat Dominik über die Business Lounge geschrieben. Meine Boardkarte hatte ich bereits im Wallet des iPhone geladen. Auf geht es am frühen Morgen zum Baggage Drop Off für LH 51 mit einem geplanten Abflug um 8:25 Uhr. Die Dame am Check In war äußerst freundlich und zuvorkommend. Ein Privileg von kleinen Flughäfen, wenn wenig los ist. Auch meine Nachfrage, ob der gewählter Sitzplatz für den Weiterflug genug Beinfreiheit hat oder ggf. noch ein kostenfreier Notausgangsplatz frei sei, wurde freundlich und zufriedenstellend beantwortet.

Security

Die Security, wie ich es von meinem Heimatflughafen erwarte, lief reibungslos und freundlich. Hannover investierte beim Umbau in moderne und schnelle Ganzkörperscanner. Zu Stoßzeiten würden mehr offene Sicherheitsschleusen gut tun.

Boarding

Das Boarding verzögerte sich leider. Kein Mensch wurde informiert, aber für alle erkennbar – LH aus Frankfurt war noch nicht da. Die Maschine landete und ich hörte nur ein Telefonat mit Frankfurt: „ich melde LH 51 mit Delay“ des Duty Managers vom Flughafen für LH. Die weiteren Gäste erfuhren hiervon nix. Das Boarding beginnt zu einer Zeit, wo wir eigentlich schon auf der Startbahn sein sollten.

Beim Boarden beginnt dies wie üblich für HONs, Senatoren und Business Class Gäste zuerst. Problemlos und schnell, wie in Hannover erwartet. Eine bekannt freundliche Begrüßung der Crew und schon ging fast der Film zur Sicherheit an Board los. Wir verließen HAJ mit Verspätung.

Economy Class Kabine des A320-200

Im Airbus A320 ist in einer 3-3 Bestuhlung vorgesehen. Ich saß am Fenster und hatte mit fast 190 cm überraschend viel Platz zum Vordersitz. Die Economy unterscheidet sich auf innerdeutschen oder europäischen Flügen mit diesem Fluggerät nicht von der Business Class. Einzig der Mittelsitz bleibt vor dem Vorhand frei und der Service ist etwas erweitert. Stefan hat seinen Flugreport im A319 hier gepostet. Getränke kommen direkt aus der Business Class und ich denke der Aufpreis lohnt keinesfalls.

Service und Mahlzeiten

Nachdem die Reiseflughöhe erreicht wurde, beginnt unmittelbar der Service. Hierbei ist die Flugzeit von nur 45 Minuten bis nach Frankfurt unerheblich. Lufthansa serviert Getränke und einen Müsliriegel. Besser als nichts, ich fliege schließlich Linie und nicht Billig-Airline.Lufthansa A320 Economy

Kurz vor Landung in Frankfurt wurden wir über Lautsprecher informiert, dass wir eine Aussenposition bekommen und mit Bussen zum Terminal gebracht werden. Als die Treppen dann an die Maschine angebracht worden, hatte ich noch 45 min. Mein Anschlussflug geht in die USA, ich muss mich sputen.

Fazit

Meiner Ansicht nach ist die Transferzeit nach Verspätung mit 45 Minuten etwas knapp. Da es in die USA geht, sind erweiterte und teils erhebliche Sicherheitsvorkehrungen der Fall. Mein Puffer schwindet mit jeder Minute, die Aussenposition war nicht förderlich in Frankfurt. Wäre ich nicht bei den zwei weiteren Kontrollen immer durch die Fast Line der Business gegangen, hätte ich vermutlich meinen Abflug verpasst. Aber wie heißt es oft – dreist kommt weiter. Und immer noch besser als Deutsche Bahn.

Für den kurzen Flug und auch auf europäischer Strecke reicht die Economy Class hier völlig aus. Ein Upgrade nur des Essens und des Service wegen lohnt nicht. Gerade für Statuskunden mit Loungezugang sind die Vorteile verschwindend gering. Mein nächster Flug geht von Frankfurt nach Washington, Lufthansa Economy im A330-300.