Von Los Angeles geht es etwa 225 Kilometer östlich drei Stunden mit dem Auto zum Joshua Tree National Park. Der Nationalpark in Kalifornien bildet mit seiner Wüstenlandschaft den Übergang zwischen Mojave-Wüste und der Colorado-Wüste.

Eintritt

Der Eintritt für den National Park kostet $20 und wir hatten Glück, an diesem Tag war er frei. Allerdings sollte man bei seiner Westküstentour unbedingt berechnen, ob sich der $80 Annual Pass lohnt. Damit hast du ein Jahr lang Zutritt zu allen Nationalparks der USA. Das gilt für ein Auto und alle darin Mitfahrenden. Da nicht alle Eintrittsgebühren gleich sind, lohnt sich ein Rechnen vorab, Preise finden sich für die Parks im Internet.

Wüstengebiete

Da wir in Twentynine Palms ein Hotel gebucht haben, nehmen wir den Südeingang Cottonwood Springs. Von dort gelangen wir zunächst in die Colorado-Wüste. Diese kennzeichnet sich durch Buschland, Kakteen und Fächerpalmen. Es muss eine enorme Trockenheit geherrscht haben. Selbst einige Kakteen sind vertrocknet und teilweise dunkel und abgestorben. Etwas Derartiges habe ich noch nie im Leben zuvor gesehen.

Etwas höher gelegen ist es kühler und feuchter und dort im Nordwesten befindet sich die Mojave-Wüste. Etwas kühler heißt bei unserem Besuch etwa 28 Grad, statt 34 Grad. Hier finden sich eine Vielzahl von Yucca Palmen, auch Josuabaum genannt, woher der Name des Nationalparks kommt.

Monzogranit

Bei der Fahrt durch den Park ändert sich das Landschaftsbild dramatisch. Von Buschland, Kaakteen und Fächerpalmen zu Yucca-Palmen sämtlicher Größen geht es zu den beeindruckenden Monzogranit-Formationen.

Ich bin immer wieder beeindruckt, welch faszinierende und beeindruckende und spektakuläre Gesteinsformen im Westen der USA vorzufinden sind. Auf einem 2-3 Wochen Road Trip gibt es unglaublich viele Eindrücke und Naturwunder in den Nationalparks und Landschaften zu bewundern.

Auto, Übernachtung und Goldmine

Mit dem Auto kannst du den größten Teil des Parks durchfahren. Ich hatte hier zu keinem Zeitpunkt höhere Anforderungen als eine Limousine, einige Wege setzten 4×4 voraus.

Eine geführte Tour zu einer Goldmine gibt es auch, ich habe diese genauso wenig wie eine Nachtwanderung gebucht.

Übernachten im Park auf einem Campingplatz ist möglich, fließend Wasser gibt es dort allerdings nicht. Alternativ in einen der umliegenden Städte. Vergleichsportale und auch bei z. B. Motel6 selbst offeriert eine große Preisspanne. Spontan wäre es bei Motel6 am günstigsten gewesen, was jedoch nur vor Ort und nicht im Internet ersichtlich war.

Wasser & Mobilfunk

Im Park gibt es weder eine Tankmöglichkeit, noch kannst du Wasser kaufen. Stell demzufolge sicher, genug Kraftstoff im Tank zu haben und für dich genügend Wasser. Denn Mobilfunk gibt es im Park auch nicht, Ranger haben wir nicht so oft wie gewünscht gesehen.