Registrierungsnummer der Maschine: A6-EMD
Erster Flug: 2003

Zum Zeitpunkt unseres Fluges ist der A380 noch keine zwei Jahre alt und gehört damit zu den modernen Fluggeräten von Emirates Airlines. Um den Vergleich mit einer älteren Maschine der Fluggesellschaft ziehen zu können, findest du hier unseren Flugreport der Business Class.

Groundservice

Bei unserem Abflug in Kairo gab es keinerlei Vorzüge für First Class Gäste, selbst auf Nachfrage beim Emirates Schalter wurde uns nicht abgeholfen. Das Terminal 3 wird aktuell noch von Emirates genutzt und demnächst in ein anderes Terminal verlagert. Für den chaotischen und sehr gewöhnungsbedürftigen Ritt in den Sicherheitsbereich kann Emirates nichts, jedoch ist es interessant zu sehen, dass die Autorität von Sicherheitspersonal am Flughafen Kairo nicht vorhanden ist. Die Lounge entspricht nicht dem, was sich ein First Class Gast vorstellt, verpackte Sandwiches, Kaffee aus Plastikbechern und mehr gab es nicht. Ein nicht weiter erwähnenswerter Groundservice, der für Emirates First Class Gäste in Kairo geboten wird.

Boarding

Das Boarding verlief genauso katastrophal und der Gesamteindruck am Flughafen Kairo schließt den Kreis. Mit Bussen werden zuerst die Economy Gäste zum Flieger gebracht. Anschließend die Business Class Gäste und zum Schluss werden in einem Bus die First Class Gäste geboardet. Es wurde übrigens mit zwei Zustiegen geboardet, somit macht ein solches Verhalten von Emirates überhaupt keinen Sinn. Das Warten in einer schnöden Wartehalle, ohne jegliche Aufmerksamkeit gegenüber dem Gast, lässt doch stark zu wünschen übrig.

First Class Kabine des Emirates 777-300

Trotz First Class Flex Tarif und ständiger Umbuchung ist es uns nicht gelungen wie gewünscht, die First Class Suite der 777 zu bekommen. Im letzten Moment wurde auch hier die Maschine gewechselt und wir müssen uns mit dem alten Skycruiser der First Class zufrieden geben. Heißt so viel wie, 2-2-2 Konfiguration und zwei Reihen. Die Sitze sind bequem und auch groß, Privatsphäre ist relativ wenig vorhanden. Zudem wirkt die First Class in diesem Flieger sehr in die Jahre gekommen, wer hier sein Geld für die Emirates First Class investieren möchte, sollte tunlichst Abstand von den Skycruiser Sitzen nehmen.

Der First Class Skycruiser Sitz

Der Sitz lässt sich in ein 180 Grad Bett verwandeln, wirkt von der Optik jedoch nicht so. Gesteuert über das in die Jahre gekommene Tablet gesteuert. Alternativ über vordefinierte Positionen per Schalter und Controller. Altersbedingt sind nicht mehr Worte über den Sitz zu verlieren, eine offene Minibar für jeden Gast am Sitz und aus der Business Class bekannte Annehmlichkeiten sind vorhanden.

Service und Mahlzeiten

Flugbegleiter in der First Class sind extrem freundlich und zuvorkommend. Gleich nach dem Eintreffen kommt der Welcome-Drink und arabischer Kaffee dazu Bateel-Datteln, eine arabische Spezialität. Der Dom Pérignon 2006 in der Emirates Edition ist ein wahrer Genuss.

Der weitere Service funktioniert wie in einem Restaurant nach à la carte Service. Bei einigen Gerichten war nicht klar, ob genug geladen wurde und es musste zunächst nachgefragt werden, ob für den First Class Gast das Essen an Board ist.