Wahrscheinlich haben nicht nur wir lange drauf gewartet, bis Turkish Airlines die neuen Flugzeuge in Empfang nehmen darf. Endlich ist es soweit, wir fliegen die neue Turkish Airlines Business Class 787 auf Langstrecke. Für uns geht es von Bali, Denpasar zum neuen Flughafen Istanbul. Dabei wird dieser Beitrag unterstützt durch Produktplatzierung, da wir ein Pre-Boarding erhalten haben und damit trotz gekauftem Ticket einen Vorteil, den nicht jeder hat. Letztendlich bleiben wir nach diesem Flug unheimlich gespannt, denn Turkish Airlines bekommt noch eine A350!

Registriernummer: TC-LLA
Erster Flug: 12.06.2019

Groundservice

Aufgrund unseres Pre-Boardings wurden wir freundlicherweise vom Checkin zur Lounge begleitet. An dieser Stelle einmal vielen Dank an das Turkish Airlines Team am Flughafen Denpasar und großes Danke für die enorme Hilfe bei der Security vor Ort. Fast Track oder ähnliches gibt es in Denpasar nicht. Jedoch war es bei drei internationalen Flügen bisher bei uns zu keiner Zeit notwendig. Beide zur Verfügung stehenden Lounges kennen wir schon, für Turkish Airlines Business Class Gäste gibt es eine Einladung in die T/G-Lounge. Dazu einen Gutschein für zwei Gläser Bier oder Wein pro Person. Wegen indonesischer Regelungen ist das so, wenngleich in Bali andere Religionen die Mehrheit haben. Allerdings, für all diejenigen die es interessiert, andere alkoholische Getränke, sofern nötig, sind käuflich zu erwerben. Weiter wird Pasta live zubereitet und ein Buffet an kalten und warmen Speisen steht zur Verfügung. Gleichfalls Softdrinks und warme Getränke in überschaubarer Auswahl.

Boarding

Am Gate angekommen, zwei Eingänge zum Boarding für Business Class sowie Statuskunden und Economy. Somit vermuten wir, es wird auch ein Priority Boarding geben. Wenngleich Stefan im Video vermutet, es kamen zuerst die Economy Class Gäste an Board, wage ich das zu bezweifeln. Vielmehr vermute ich, die Turkish Airlines Business Class Gäste waren einfach später dran und länger in der Lounge, daher die Annahme von Stefan. Bekanntlich haben wir ein Pre-Boarding, was uns einige Szenen der Kabine einbrachte. Genau in diesen Szenen sieht man, warum wir Tagflüge lieben. Trotz voller Beleuchtung, leider ist es etwas dunkel. Wir machen das Beste draus und danken noch einmal Turkish Airlines für die Möglichkeit, früher an Board zu dürfen. Die Organisation war absolut vorbildlich und eine solche Zusammenarbeit macht Spaß.

Turkish Airlines Business Class 787 Kabine

Ganz neu sind uns die Sitze jedoch nicht. Wer unsere Story auf Instagram verfolgt hat weiß, wir sind bereits die Singapore Airlines Business Class in deren 787-10 geflogen. Dort wird ein sehr ähnlicher Sitz verbaut. Dementsprechend kommt eine 1-2-1 Konfiguration mit hervorragender Privatsphäre zum Einsatz, 30 Sitzplätze stehen parat. Mittig steht die Wahl zwischen Pärchensitzen und welchen weiter auseinander. Somit hat jeder Gast einen eigenen Gangzugang. Erwähnenswert sind der hochauflösende 18 Zoll Touchscreen. Es war eine besondere Freude, das Entertainmentsystem in der Turkish Airlines Business Class 787 zu genießen. Kleine Details wie die Bediensperre der Fernbedienung, wenn sie eingerastet ist. Des weiteren eine Sitzbedienung, welche Feedback in Form einer Vibration gibt und nur bei Berührung aufleuchtet. Zum Schlafen gibt es eine Schlafunterlage und einen Kissenüberzug, sowie eine große kuschelige Schlafdecke. Ein Waschraum in der Front und zwei zwischen Business und Economy Class. An der Enge des Fußraums ist was dran. Seitenschläfer und Menschen mit zierlichen Füßen wird es nicht interessieren, ansonsten ist es ein wenig eng.

Die neue Turkish Airlines Business Class 787 auf Langstrecke | GlobalTraveler.TV
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Service und Mahlzeiten

Dem Video ist wenig hinzuzufügen. Entsprechend den Szenen, lief auch der Service ab. Freundlich, zuvorkommen, aufmerksam und man fühlt sich sofort willkommen. Dies bestätigt unseren bisherigen Eindruck einerseits in der Turkish Airlines Business Class und deren Economy Class. Nach dem regulären Boarding wird jeder Gast persönlich begrüßt, mit Namen versteht sich. Als Welcome Drink wird eine Auswahl alkoholfreier Getränke gereicht. Noch vor dem Start eine riesige Menü- und Getränkekarte, inklusive der Vorauswahl fürs Frühstück. Klar, es ist ein Nachtflug und viele wollen sicherlich schlafen. Direkt nach dem Start folgt das heiße Tuch und zwei Getränkerunden. Hierzu wird bei der ersten Getränkerunde Nüsse gereicht und bei der zweiten ein Gruß aus der Galley. Auch wenn bei Turkish Airlines Dine on Demand gilt, folgt ein ansehnlich angerichteter Vorspeisenwagen. Das hat den charmanten Vorteil, es kann nach Herzenslust eine Auswahl an Vorspeisen gewählt werden. Individueller geht es kaum. Entsprechend geht es weiter mit der Hauptspeise, welche eigens jedem Gast serviert wird. Immer wieder werden Getränke nachgefüllt.

Zuletzt folgt der Dessertwagen. Dabei gilt gleiches Prinzip wie bei der Vorspeise: Wähle, was auch immer du möchtest und wenn es zwei Teller sein sollen. Ganz nach Belieben, für die Hüfte eine gefährliche Angelegenheit. Abschließend zu den Speisen, ein Wagen voller Auswahl an Tee und Kaffespezialitäten. Inzwischen dürfte jeder Turkish Airlines Business Class Gast bedient sein, sollte es nicht reichen, auf dem Kaffeewagen warten auch noch Spirituosen. Auch wenn es ein Nachtflug ist, der Service hört nicht auf. Immer wieder, Stefan war schließlich wach, wird er gefragt, ob es noch etwas sein darf. Alternativ steht eine Bar in der Front bereit, ja auch Früchte stehen zur Auswahl neben Knabbersachen. Falls Frühstück gewünscht wurde, wird dies zwei Stunden vor Landung serviert. Danke, ich schlafe lieber, was überraschend gut klappt. Probleme mit den Füßen hatte ich nicht, das Ging bei den Stockbetten wie einst Philippine Airlines oder Air Caraïbes wesentlich enger zu.

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