Eigentlich sollten wir über 12 Stunden in der Air New Zealand Business Class und deren 787 Dreamliner sitzen. Doch leider wurden die Flüge Tage land um unseren Reisetag gestrichen, also nehmen wir die Air New Zealand Business Class in deren 777-200ER. Dabei haben wir leider nur eine Flugzeit von drei Stunden, um die Air New Zealand Business Class zu genießen. Von Auckland nach Sydney wird dennoch der volle Business Class Service angeboten.

Groundservice

Am Flughafen Auckland lässt sich Air New Zealand nicht lumpen! Ein Premium Check-In Bereich für deren Business Class Kunden. Dazu geht man in den eigenen Bereich, wird von einem Mitarbeiter freundlich begrüßt und zu einem der vielen Schreibtische begleitet. Der Check-In funktioniert dort wie gewollt und es müssen nur noch die Koffer abgegeben werden. Alternativ stehen auch Automaten bereit, falls jemand seinen Check-In selbst übernehmen möchte. Anschließend führt ein Aufzug in den separaten Fast-Track Bereich. An Automaten erfolgt die schnelle Ausreise und die eigene Sicherheitskontrolle ist fix erledigt. Hut ab, Air New Zealand lässt es den Business Class Gästen noch am Boden sehr gut gehen. Schließlich geht es weiter in die Lounge, dort steht ein sehr großes Angebot an Speisen und Getränken zur Verfügung, eine eigene Bar und sehr viel Auswahl an Sitzmöglichkeiten. Dazu gesellt sich eine Chilling Zone, prinzipiell Liegen zum Ausruhen und die Möglichkeit zu Duschen gibt es ebenso.

Boarding

Ach wie schön, wenn man genau weiß was einen erwartet. Zuerst Familien mit Kindern und Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Schon kommen wir als Air New Zealand Business Class Gäste zum Einsteigen dran, mit all den Statuskunden. Der Vorgang geht geordnet und fix, so wünscht man sich das. Wir starten diesen Flug sehr früh am Morgen, daher ist die Kabine leider nicht voll ausgeleuchtet. Was soll’s, manchmal müssen solche Fotos dann auch reichen. Noch während die anderen Gäste boarden, wird der gute Champagner, Wasser oder Orangensaft als Begrüßungsdrink angeboten. Auch für nur drei Stunden, Air New Zealand lässt sich nicht lumpen!

Air New Zealand Business Class 777-200ER Kabine

Eine doch sehr eigene Konfiguration hat sich Air New Zealand da für die Business Class ausgedacht. Löblich ist die 1-2-1 Konfiguration, jedoch die schräge Anordnung der 26 Business Class Sitze ist gewöhnungsbedürftig. Ein wirkliches Zusammensitzen gibt es nicht, die Zweiersitze in der Mitte zeigen voneinander weg in Richtung Fenster. Dabei sehe ich meinen Nachbarn also nur, wenn ich mit ihm Köpfele, sozusagen. Denn die Hinterköpfe zeigen tatsächlich zueinander. Demzufolge können Paare nur nebeneinander sitzen, was auch nicht das Gelbe vom Ei ist. Gut, bleibt nur die Beschäftigung mit sich selbst. Übrigens sind auch Blicke aus dem Fenster schwer möglich, diese Plätze zeigen nämlich mit den Füßen ebenfalls zum Gang, man müsste sich also umdrehen, sofern das Fenster zufällig passt. Zwei Waschräume im hinteren Bereich und eine Toilette ganz vorne stehen zur Verfügung.

Service und Mahlzeiten

Wie schon am Boden, wird der Service nach Erreichen der Reiseflughöhe aufmerksam fortgesetzt. Ein heißes Tuch, die Menükarte und ein Getränk nach Wahl werden gereicht. Schon wieder leckerer Champagner von Laurent-Perrier, da sage ich auch am Morgen mal nicht nein. Weiter geht es mit der Vorspeise vom Wagen, frische Früchte und ein Naturjogurt reichen mir völlig aus. Beim Bagel habe ich eine falsche Wahl getroffen, leider etwas zu viel Speck drauf und nicht ganz mein Geschmack. Ich lasse ihn mal auf dem Teller, einmal probiert muss an der Stelle reichen. Dafür werden von der Crew aufmerksam Getränke nachgeschenkt und Wünsche erfüllt. 

Übrigens dauert das die gesamten drei Stunden an, ein so aufmerksamer Service auf kurzer Strecke kennen wir sonst z. B. von unserem Flug mit der Turkish Airlines von München nach Istanbul. Selbst zur Landung bekomme ich noch ein Getränk und meine für mich zuständige Stewardess hatte vermutlich mein Glas immer im Blick. Hat wirklich Spaß gemacht mit euch Air New Zealand, auf einem drei Stunden Flug habt ihr sehr zum Wohle des Business Class Gastes gehandelt. Schade an der Stelle, dass der Langstreckenflug gecancelt wurde, ein anderes Mal dann.

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